Die Mehltypen geben den Aschgehalt des Mehles an.
Dabei wird Mehl im Veraschungsofen bei einer Temperatur von 900 Grad Celsius verbrannt. Die übrig gebliebene Asche besteht aus den unverbrennbaren Mineralstoffen des Getreidekornes, die sich vorwiegend in der Schale befinden.
Je höher der Ausmahlungsgrad des Mehles ist, d.h. je mehr Mehl aus dem Getreide gewonnen wird, desto mehr Rand- und Schalenteile (Kleie) sind im Mehl enthalten. Es wird dünkler und erhält somit auch eine höhere Mehltypenzahl.
Das in Österreich gebräuchlichste Bäckermehl hat die Type 700. Dies bedeutet, dass bei der Verbrennung von 100 g Mehl 0,700 g Asche übrigbleiben.
Generell bedeutet eine niedrige Mehltype, dass es sich um ein helles Mehl handelt, eine hohe Mehltype bedeutet, dass es sich um ein dunkles Mehl handelt.
